02.11.2024 | Die Botschaft ist klar und sichtbar: Die Beschäftigten stehen hinter der Forderung, die sie gemeinsam aufgestellt haben und zeigen dies durch Aktionen im Betrieb, bei Warnstreiks vor den Werkstoren und zentralen Kundgebungen.
"Die Beteiligung in den Warnstreiks, bei Kundgebungen und Aktionen in der ersten Woche war super. Über 1100 Beschäftigte in der gesamten Region beteiligten sich. Leider führte dies zu keinem verbesserten Angebot der Arbeitgeber und sie malen weiter alles schwarz!", so Oliver Scheld.
Kommende Woche werden in 13 Betrieben, über alle vorhandenen Schichtzyklen, die Aktionen und Warnstreiks intensiv fortgesetzt.
"Es ist klar, wir sind verhandlungs- und kompromissbereit! Aber: die Arbeitgeber sollten aufhören den Standort Deutschland schlecht zu reden und von hohen Entgeltkosten zu reden. Denn in diese Betrachtung fliesen auch die Geschäftsleitungs-, Managementgehälter mit ein. Und diese sind deutlich höher als die der abhängig Beschäftigten, das drei- bis Vierfache Jahresgehalt und mehr teilweise, das ist unverhältnismäßig und unangebracht, gerade jetzt den Beschäftigten zu vermittelt sie seien zu -teuer-!"
Die Beschäftigten leisten gute Arbeit, sind flexibel und agil und stellen sich auf neue Herausforderungen ein. Daher ist es auch richtig, dass sie für Entgelterhöhung und Freistellungsmöglichkeiten fordern.
Sollte es zu keiner Einigung kommen, ist eine flächendeckende Ausweitung der Warnstreiks bis hin zu Tagesstreiks möglich.