Woche der Arbeit 2026

Menschen gehen vor - Woche der Arbeit

10.04.2026 | Vom 22. April bis 5. Mai 2026 laden wir euch zu einem vielfältigen Programm aus Kultur, Austausch, Erinnerung und politischem Engagement ein. Unter dem Leitmotiv „Menschen gehen vor“ stehen Themen wie soziale Gerechtigkeit, Frieden, Solidarität und demokratische Werte im Mittelpunkt.

Vielfältiges Programm für alle Generationen

Den Auftakt bildet am 22. April eine Ausstellung im Haus der Kirche & Diakonie. Gezeigt werden Druckgrafiken von Schüler*innen des Johanneum-Gymnasiums, die sich künstlerisch mit gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen.

Am 26. April folgt ein ökumenischer Gottesdienst in der Evangelischen Kirche Langenaubach unter dem Motto „Aufstehen für Frieden und Gerechtigkeit“ – ein gemeinsames Zeichen für Zusammenhalt und Verantwortung.

Ein besonderes kulturelles Highlight ist das Kabarettprogramm von René Sydow am 29. April, das mit scharfem Witz und politischer Satire aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen beleuchtet.

Engagement, Erinnerung und Begegnung

Der Tag der Arbeit am 1. Mai bildet den zentralen Höhepunkt der Woche: Mit Demonstrationszug und anschließender Kundgebung im Stadtpark setzen die Gewerkschaft und zahlreiche Akteur*innen ein klares Zeichen für Arbeitnehmerrechte und soziale Gerechtigkeit.

Am 3. Mai lädt ein Rundgang unter dem Titel „Wie konnte das bei uns passieren?“ dazu ein, sich mit der lokalen Geschichte während der NS-Zeit auseinanderzusetzen und Orte der Verfolgung und des Widerstands in Herborn kennenzulernen.

Den Abschluss bildet am 5. Mai eine offene Begegnungsveranstaltung der AWO unter dem Motto „Austausch. Wiedersehen. Ofenpizza.“, ergänzt durch einen Impuls zum Thema Rechtspopulismus.

Gemeinsam für Solidarität und Gerechtigkeit

Die Woche wird begleitet von Aktionen zur internationalen Gewerkschaftsfreiheit und macht auf die Situation verfolgter Gewerkschafter*innen aufmerksam.

Die Woche der Arbeit 2026 zeigt: Engagement beginnt vor Ort – und lebt vom Mitmachen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich zu informieren, mitzudiskutieren und gemeinsam ein Zeichen für eine gerechte Gesellschaft zu setzen

Von: lb

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