15.04.2026 | Der 1. Mai ist kein beliebiger Feiertag. Er steht für Solidarität, Würde und die Rechte von Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Wer diesen Tag infrage stellt, greift nicht nur ein Datum im Kalender an – sondern grundlegende Errungenschaften, die hart erkämpft wurden.
Wir sind stinksauer!
Was aktuell diskutiert wird, macht fassungslos:
Erst sollen Leistungen wie die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall eingeschränkt werden. Dann stehen Karenztage im Raum. Und jetzt wird ernsthaft darüber gesprochen, den 1. Mai als Feiertag abzuschaffen? Das ist kein Einzelfall. Das ist eine klare Richtung. Und diese Richtung geht zulasten der Beschäftigten.
Ein Angriff auf alle Beschäftigten
Was hier passiert, ist mehr als nur politische Symbolik. Es ist ein Frontalangriff auf die Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern.
In einer Zeit, die geprägt ist von:
sollen ausgerechnet die stärker belastet werden, die jeden Tag den Betrieb am Laufen halten. Das ist nicht nur unfair – das ist respektlos.
Die Realität in den Betrieben
Die Menschen in den Betrieben sind nicht das Problem – sie sind die Lösung. Sie sorgen täglich dafür, dass Unternehmen funktionieren, dass Wertschöpfung entsteht und dass unsere Gesellschaft läuft. Und trotzdem entsteht der Eindruck, als müssten genau sie die Lasten tragen:
Das ist der falsche Weg!
Was es jetzt braucht - Gerade jetzt braucht es:
Denn Transformation und wirtschaftlicher Wandel gelingen nur gemeinsam – nicht gegen die Menschen in den Betrieben.
Nicht mit uns - Wir sagen klar:
Weitere Einschnitte auf dem Rücken der Beschäftigten wird es mit uns nicht geben. Der 1. Mai steht symbolisch für genau das, was jetzt wichtiger ist denn je: Zusammenhalt, Solidarität und starke Arbeitnehmerrechte.
Jetzt erst recht, raus zum 1. Mai!
Gerade jetzt gilt:
Raus zum 1. Mai – sichtbar, laut und gemeinsam. Der 1. Mai ist und bleibt ein Tag der Beschäftigten. Ein Tag, an dem wir zeigen, wofür wir stehen. Für Solidarität. Für Gerechtigkeit. Für Respekt!